Eisenach/Eifel
Eisenach/Eifel

Schankweiler Klause

Im Jahre 1648 wird die erste Kapelle und die erste Klause auf der Schankweiler Höhe erwähnt. Die jetzige Kapelle entstand 1762/63. Die Kapelle ist ein einschiffiger geputzter Bruchsteinbau. Die Außenarchitektur ist einfach, die Westfront wird durch einen mit Gesims abgeschlossenen Quaderstreifen eingefasst, das Portal wird durch kräftige Hausteine gerahmt, darüber befindet sich eine Nische mit muschelförmigem Abschluss. Rechts an die Kapelle angebaut ist die ehemalige Klausnerwohnung zu sehen. Die reiche Innenausstattung, die Haupt- und Seitenaltäre sowie die Kanzel stammen aus dem Rokoko. Die beiden Beichtstühle sind noch dem Barock zuzuordnen, zeigen aber schon erste Rokokoverzierungen und sehr schöne Einlegearbeiten.

Schloß Weilerbach

Als kunst- und kulturhistorisches Juwel präsentiert sich das im Bollendorfer Ortsteil Weilerbach gelegene Barockschloss Weilerbach. Das Schloss ist eine Gründung des letzten Abtes der Abtei Echternach, Emanuel Limpach, der den barocken Bau 1780 zusammen mit der Eisenschmelze und Schmiede einrichten ließ. Die sehr eindrucks-volle Anlage umfasst einen groß angelegten Barockgarten mit Pavillon und Brunnenhaus sowie das Museumscafe "Remise", in dem auch Produkte der stillgelegten Eisenhütte Weilerbach zu sehen sind. In regelmäßigen Abständen finden Konzerte auf Schloss Weilerbach statt.

Dinosaurierpark Teufelsschlucht

Eine Zeitreise in die Erdgeschichte
Ein 1,5 km langer Rundweg führt durch das attraktive Freigelände des Dinosaurierparks. Er nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte. Sie beginnt vor 420 Millionen Jahren im Devon und endet mit den Neandertalern und Mammuts vor etwa 40.000 Jahren. Und sie umfasst das Leben auf der ganzen Erde: Den Tyrannosaurus Rex, der in Nordamerika und Ostasien lebte, kennt sicher jeder - aber wie sieht es mit dem „Eifelosaurus“ aus? Auch dieses einheimische Urzeittier ist im Ernzener Park vertreten.

Die mehr als 100 lebensnahen Rekonstruktionen der ausgestorbenen Tierarten entsprechen dem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand.

Naturerkundungsstation Teufelsschlucht

Rund um die bizarre Felsformation Teufelsschlucht kann man sich bei der Naturerkundungsstation Teufelsschlucht über die Region und die Natur informieren. Führungen, Erlebnisprogramme und Präsentationen zu Geologie, Archäologie, Fauna und Flora bieten Abwechslung pur.
Zur Einrichtung gehören ein Besucherzentrum mit Gastronomie, ein Imkerhaus, Naturschutzweiher und ein Erdzeitenpark

Liborius Kapelle, Ernzen

 

Kulturdenkmal mit schönstem Blick auf Echternach.

Felsenweiher, Ernzen

Ein kleiner Weiher inmitten von Felswänden mit Nischen und Höhlen, gespeist durch das Wasser einer Quelle und umgeben von Terrassen, Bassins, Treppen und Brücken – diese ungewöhnliche bizarr-romantische Anlage befindet sich am Eingang zum Gutenbachtal.

Teufelsschlucht

In den ausgedehnten Mischwäldern im Luftkurort Irrel finden Sie die "Teufelsschlucht". Bestaunen Sie bizarre Felsformationen in der tief durchzogenen Schlucht. Entstanden vor Jahrmillionen durch Gesteinsabtragung durch die Prüm. Hier erwartet Sie ein dichtes Netz an Wanderwegen inmitten der hiesigen Waldgebiete. Neben einem beeindruckenden Landschaftsbild können Sie bedrohte Tiere beobachten, die hier ihren Lebensort gefunden haben.

Irreler Wasserfälle

Diese im Volksmund als "Wasserfälle" bezeichneten Stromschnellen sind in der letzten Eiszeit durch herabstürzende Felsmassen entstanden. Die sonst gemächlich dahinfließende Prüm wandelt an dieser Stelle plötzlich ihr Gesicht: Von einer überdachten Brücke aus lässt sich das tosende Wasser beobachten, das sich hier einen Weg durch die bemoosten Steine und großen Felsinseln bahnt - ein einzigartiges Naturschauspiel, wo selbst noch so selten gewordene Arten wie Eisvögel und Wasseramseln eine Heimat gefunden haben.

Westwallmuseum "Panzerwerk Katzenkopf"

Das in der Zeit von 1937 bis 1939 erbaute Panzerwerk "Katzenkopf" ist das nördlichste und eines der wenigen zu besichtigenden Panzerwerke des ehemaligen Westwalls. Es ist weiterhin das einzige frei zugängliche "B-Werk" in Deutschland. In drei begehbaren Geschossen ist seit 1979 das Westwallmuseum eingerichtet, in dem eine interessante Ausstellung von Bild- und Waffendokumenten zu besichtigen ist

Sankt Willibrordus Basilika Echternach

Kurz nach dem Jahre 700 dürfte Willibrord eine erste Kirche, die quer unter dem Mittelschiff lag, erbaut haben. Ueberreste der 21 m langen merowingischen Anlage wurden nach dem II. Weltkrieg freigelegt. – Eine zweite Kirche gegen 800 errichtet, besass etwa die gleichen Ausmasse wie die heutige. Nach einer Feuersbrunst im Jahre 1016, war der Neubau 1031 abgeschlossen. Das Hauptmerkmal dieser romanischen Basilika ist der Stützenwechsel, der später Nachahmung im Rheinland fand. 1794, Plünderung durch französische Revolutionstruppen; die Basilika wird zur Faience-Fabrik. Ab 1861 bemüht der Willibrordus-Bauverein sich um eine Restaurierung im neogotischen und neoromanischen Stil. Zerstörung während der Rundstedt-Offensive 1944. Wiederaufbau von 1948 bis 1953. Die Krypta dürfte bis in die karolinische Zeit zurückgehen; die Freskomalereien entstanden im 14. Jh. Direkt an der Basilika liegen die Abteigebäude

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