Archäologische Denkmäler

Fänkisches Gräberfeld                              

Zeit:                 Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.

Epoche:            Kelten- / Römerzeit                                        

 

Beschreibung:

Bei den Ausgrabungen des fränkischen Gräberfeldes wurde 1937 eine 0,15 m starke, brandhaltige Kulturschicht einer Siedlung der älteren Hunsrück-Eifel-Kultur im Westhang des Quertberges, ca. 100 m westlich von Eisenach,    gefunden. Umfangreiche Keramikfunde der Stufe Hunsrück-Eifel-Kultur I und das Fragment eines Mahlsteines aus Basaltlava wurden geborgen.

 

 

Grabhügel                                       

Zeit:                 undatiert

Epoche:            undatiert

            

Beschreibung:

Etwa 600 m nordöstlich gelegene Gruppe von ca. 17 Grabhügeln unbekannter Zeitstellung. 

 

Wallanlage                                      

Zeit:                 Bis circa 500 vor Chr.

Epoche:            Vor- / Frühgeschichte

 

Beschreibung:

Fläche: a) heute sichtbare Grabenfläche: 430 m² b) Fläche des Wallkörpers: 790 m² c) zu Bebauungszwecken nutzbare Innenfläche: 1140 m² insgesamt: 23,6 ar Vermessung: März 1969 (Koch) Forschungsgeschichte: 1907 verfasste Krüger eine Kurzbeschreibung von dieser Anlage. Im Aufsatz Alte Viereckschanzen veröffentlichte Steiner 1926 zum ersten Mal Einzelheiten über diesen Platz. Die erste genaue Vermessung führte 1928 Philippsen durch. In Detailplänen hat er neben dem Grundriss auch einige Profile dargestellt. In weiteren Veröffentlichungen Steiners und Steinhausens wird die Viereckschanze immer wieder mit ähnlichen Anlagen in Süddeutschland verglichen. Badry nahm 1937 eine Neuvermessung vor. In einer Beschreibung hierzu gibt er an, dass der Lehrer Antz zwei Grabungsschnitte durch die Anlage getrieben hat. Über eventuelle Funde finden wir im Bericht keine Bemerkungen. Bei der letzten Vermessung 1969 sind die absoluten Höhen über Normal-Null ermittelt worden. Eine endgültige Beurteilung der Wallanlage kann erst vorgenommen werden, wenn nach dem Vorschlag Haffners eine systematische Grabung durchgeführt ist. Funde: Keine Funde. Zeitliche Einordnung: Wahrscheinlich vorgeschichtliche Viereckschanze.

 

 

Viereckschanze             

Zeit:                 Bis circa 500 vor Chr.

Epoche:            Vor- / Frühgeschichte

 

Beschreibung:

Auf einem Höhenrücken östlich von Eisenach liegt eine obertägig erkennbare "Viereckschanze". Ein stark verflachter, aber deutlich sichtbarer Erdwall schließt eine etwa quadratische Innenfläche von 35 x 37 m Seitenlänge ein. Auf der Südseite deutet eine ca. 4 m breite Walllücke einen alten Eingang an. Auf der N- und O-Seite ist dem Wall ein 3-4 m breiter Graben vorgelagert. Funktion und Zeitstellung der Anlage sind unbekannt. Römische Keramik- und Ziegelfunde fehlen. Im Jahre 1995 wurde von G. Langini bei einer Geländebegehung ein gestifteter Bronzeaufsatz gefunden, der spätlatènezeitlicher Entstehung sein dürfte. Die Schanze liegt zwischen zwei Grabhügelfeldern.

 

 

Urnenfelder Friedhof 

Zeit:                   1500 v. Chr.

 

Keltenfriedhof                             

Zeit:                   30 v. Chr. bis 200 n. Chr.

 

Römisches Heiligtum  

Zeit:                   80 bis 300 n. Chr.

 

Latènezeit Friedhof     

Zeit:                   etwa 450 v. Chr. bis zurzeit um Christi Geburt. 

 

Römerstraße                   

Zeit:                 undatiert

Epoche:            undatiert  

 

Beschreibung:

Kimmelsberg: Der Name "Kiemen" (auch "Kemen, Kiem, Kimm[el]") weist meist auf alte Römerstraßen. Ihm liegt das gallorömische Wort caminus "Weg" zugrunde, das sich auch im französischen chemin "Weg" erhalten hat. So befand sich einst nach Steinhausen bei Cruchten, Kreis Bitburg, das in seinem Namen ebenfalls auf ein lateinisches Wort crupta "Grab“, zurückgeht, eine römische Siedlung auf der Flur "Kiemen" dicht an einer alten Straße. Der Wandel des a in caminus zu e fand etwa zur Karolinger Zeit im Galloromanischen statt. 

 

 

Römische Siedlungsstelle I       

Zeit:                 Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.

Epoche:            Kelten- / Römerzeit

 

Beschreibung:

Von Steinhausen erwähnte römische Siedlungsstelle, auf einem Höhenrücken südsüdöstlich von Eisenach gelegen, mit Oberflächenfunden von Ziegelresten. 

 

 

Römische Siedlungsstelle II     

Zeit:                 Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.

Epoche:            Kelten- / Römerzeit

 

Beschreibung:

Römische Siedlungsstelle nordöstlich von Eisenach, auf Nordost-Hang zum Lambach gelegen.

Steinhausen erwähnt, dass dort im 19. und frühen 20. Jahrhundert römische Keramik und "schwarze Erde" sowie ein Denar Vespasians und ein Kleinerz des Gratian gefunden wurden. Ferner soll eine Wasserleitung beobachtet worden sein. Steinhausen 1932

 

 

Römische Siedlungsstelle III    

Zeit:                 2. bis 4. Jahrhundert

Epoche:            Kelten- / Römerzeit

 

Beschreibung:

Steinhausen erwähnt römische Ziegel- und Keramikfunde sowie diverse Metallobjekte und behauene, z. T. figural verzierte Steindenkmäler, die im 19. Jahrhundert in Hanglage südsüdwestlich von Eisenach gefunden wurden. Aufgrund der Keramikfunde liegt eine Datierung dieser als römische Siedlung zu interpretierenden Fundstelle in das 2. bis 4. Jahrhundert nahe.

 

 

Römische Siedlungsstelle IV    

Zeit:                 2. bis 4. Jahrhundert

Epoche:            Kelten- / Römerzeit

 

Beschreibung:

Fundstelle Martinstraße: Ziegelfunde und ein Brocken Basaltlava (eventuell von einem Mahlstein) könnten auf eine römische Siedlungsstelle im Umfeld der Kirche von Eisenach hinweisen. 

 

 

Römische Siedlungsstelle V

Zeit:                 Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.

Epoche:            Kelten- / Römerzeit

 

Beschreibung:

Römische Siedlungsstelle westsüdwestlich von Eisenach: hier wurden 1923 bei Feldarbeiten Baureste zerstört. Angeblich befinden sich Kellergewölbe im Boden. Römische villa rustica "In der Affels", Typ Bollendorf 28 x 32 m. Drachenluftbild (KAP = Kite-Aerial-Photography) aus 60 m Höhe am 2. Juni 2009 aufgenommen. Zweites Bild mit Umzeichnung, in Rot der spätere Erweiterungsbau. 

 

 

Westwallbunker                           

Zeit:                 1936 – 1940

Epoche:            20. Jahrhundert

 

Beschreibung:

Ca. 20 Westwallbunker, Munitionslager und Fliegerabwehrkanone - Feuerstellung, wurden in den 70er Jahren übererdet. Standorte waren: Affelsberg - Hinter der Höhe -  Ober Kimmelsberg - Am Schafweg - Im weiten Feld – Im hintersten Kimmel - Oben auf der Ripp - Ober Junkerwies.

 

 

Quelle: Datenbank der Kulturguter in der Region Trier

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