Kulturdenkmäler und Kulturlandschaftselemente Eisenach

Pfarrhof mit Pfarrgarten

Gegenüber der Kirche, weit von der Straße zurückliegend, entstand 1853 der Pfarrhof.  Am ein schlichtes Wohnhaus schließen Stall und Scheune an, die Zufahrt von der Martinstraße begleiten Remise und Backhaus. Ein von niedrigen Buchsbaumhecken     gesäumter Weg führt von der Straße durch den Garten zur Haustür. Ein zweiter, hinter dem Haus gelegener Garten mit Obstbäumen ist von einer Bruchsteinmauer umgeben die           sich zu den Feldern hin in einem Törchen öffnet.     Auch er wird durch einen Weg mit einer Buchsbaumhecke geteilt, der sich vor der Rückseite des Hauses zum Halbkreis weitet. 

Katholische Pfarrkirche       St. Martin

Sie wurde 1897 / 98 nach Plänen des Architekten Knepper aus Diekirch in neugotischen Formen errichtet. Der Westturm erhebt sich über Resten des 1775 erbauten, 1835 erweiterten Vorgängerbaus. Der zuletzt 1992-94 restaurierte und neu ausgemalte Innenraum wird durch Pfeiler in zwei Schiffe geteilt. Die Ausstattung der Erbauungszeit ist fast vollständig erhalten. Hervorzuheben sind der Hochaltar mit Aufsatz, die beiden Seitenaltäre, die Orgel und die 1901 von Johann Lichter in Gilzem geschaffene Kanzel. An der Außenwand des Chores befindet sich die Grabtafel des Pfarrers Mattias Ternes (gestorben 1850), an der des Langhauses die für Pfarrer Albert Faulhaber (gestorben 1876). Beide wurden aus dem Vorgängerbau hierher getragen.

Hofanlage      Irreler Str. 17

Der Winkelhof besteht aus Wohnhaus und einem rechtwinklig anschließendem Wirtschaftsgebäude. Das Wohnhaus ist auf seinem Türsturz auf das Jahr 1859 datiert und besitzt noch sein originales Türblatt. Es schließt an ein älteres, ehemaliges Wohnhaus mit niedriger Traufe an von dem sich eine Fenster- achse und die Tür mit barocken Türblatt erhalten haben; der heute verlorene Türsturz war auf das Jahr 1711 datiert. Das ältere und jüngere Wohnhaus ist miteinander verbunden. Eine im Giebel eingemauerte Spolie mit Wappen und Wappen- halter wird als Hinweis auf die ehem. Zugehörigkeit entweder zum Echternacher Klarissenkloster oder zum Trierer Augustinerinnenkloster gewertet. Der        Wirtschaftstrakt ist auf das Jahr 1866 datiert.

Wegekapelle Irreler Straße

 

Die Wegekapelle entstand um 1900. Die Fassade des leinen fensterlosen Baus lehnt sich an die frühgotische Form an. Über dem Altar ist eine Nische eingelassen, die in einem Kreuz endet.

 

Wegekapelle Gilzemer Straße

In der Straßengabelung öffnet sich eine Wegekapelle aus gelblichen Kalksandsteinquadern. Im Giebel gibt eine Tafel Auskunft über das Erbauungsjahr (1884). Im Inneren befindet sich ein Altar mit IHS-Monogramm auf dem Antependium. 

Friedhofskreuz

Der Friedhof wurde 1898 mit dem Neubau der Kirche jenseits des Affelsbach verlegt. Das 1879 datierte Friedhofskreuz aus Sandstein wurde in neugotischen Formen gestaltet. Über einem hohen Sockel erhebt sich das Kreuz mit Korpus. Es befinden sich noch einige späthistorische               Grabmäler hier.                

Portal

Das durch einen Vorhof abgesetzte Haus ist auf seinem Türsturz auf das Jahr 1844 datiert und besitzt noch sein originales Türblatt. Ein Kranz mit Eichenlaubzweige verzieren die Initialen des Bauherrn.
 

Wegekreuz Irreler Str. 11

Wegekreuz aus dem Jahre 1716. Der Schaft trägt die Initialen M und H. Das fehlende Abschlusskreuz wurde durch ein geschmiedetes Wiederkreuz ersetzt.

Wegekreuz Irreler Straße bei HS-Nr 18

Als Sockel für das nach 1918 errichtete schmiedeeiserne Kreuz wurde ein Sandsteinblock wiederverwendet, auf dessen      Rückseite in kreisrunder Rahmung das Reliefbild zweier ineinander gelegter            Hände zu sehen ist, vermutlich aus dem 16. / 17. Jahrhundert.

 

Wegekreuz südöstlich von Eisenach

Im Südosten der Gemarkung steht der barocke Schaft eines Wegekreuzes mit ausladendem Fuß über einem Sockel. Unterhalb eines Engelskopfes ist er mit der Stifterinschrift, die 1708 als Aufstellungsjahr nennt, versehen.

 

Wegekreuz Waldburghof

Wegekreuz Auf der Höhe aus dem Jahre 1890

Wegekreuz Straße nach Gilzem

Wegekreuz auf der Straße nach Gilzem aus dem Jahre 1913

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